Guru Yoga

Die Verbindung von Guru und Schüler ist heilig. Sie entsteht – wie alles – wenn Gott will. Am Anfang kann eine bewusste Initiation in unterschiedlichster Form geschehen. Guru und Schüler wissen dann um diese Verbindung. Ich selbst bin diesen Weg seit 26 Jahren gegangen. Der äußere Guru erscheint, wenn man bereit ist. Der Schüler sieht seine eigene Göttlichkeit im Guru gespiegelt, weil er sie in sich selbst noch nicht erkennen kann. Guru und Schüler sind in ständiger Verbindung (Satsangha) – auch wenn räumlich weit voneinander entfernt. Die räumliche Nähe ist allerdings sehr kraftvoll und förderlich. Kommunikation und räumliche Nähe können auch durch Träume geschehen. Diese heilige Verbindung bewirkt, dass der Schüler seine eigene Göttlichkeit realisiert. Im Laufe des Guru Yogas kann es geschehen, dass der äußere Guru zum inneren Guru wird – er macht sich als äußerer Guru überflüssig. Das Endstadium des Guru Yogas bedeutet vollständige Befreiung von jeglicher Bindung.